10.6.2018

Weiter mit starken Kirchenregionen

94 Prozent der evangelischen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sagen Ja zur neuen Verfassung. Andreas Thöny, Präsident des Evangelischen Kirchenrates, wertete das Ergebnis als „Top-Resultat“. Es sei gelungen, die kritischen Stimmen einzubinden und eine mehrheitsfähige Verfassung vorzulegen, mit der die Bündner Kirche für die künftigen Herausforderungen gerüstet ist.

Die neue Verfassung gibt den Regionen mehr Gewicht. Eine verstärkte Zusammenarbeit der Kirchgemeinden untereinander soll auch in Randregionen ein vielfältiges Angebot sicherstellen. Ebenfalls in der neuen Verfassung verankert ist die „gemeinsame Gemeindeleitung“ durch Vorstand und Pfarramt.

Unverändert bleibt, dass Pfarrpersonen durch die Kirchgemeindeversammlung vor Ort gewählt werden. „Wir wollen mitreden und mitbestimmen, wer bei uns predigt“, so Thöny. Die Evangelische Bündner Kirche bleibe demokratisch und föderalistisch. Die Stimmbeteiligung betrug 20 Prozent.

Stefan Hügli