KURS "LETZTE HILFE"

Die Letzte-Hilfe-Kurse bieten Basiswissen zum Thema Sterben und Tod sowie zur Begleitung Sterbender. Ebenso wichtig wie die Informationsvermittlung ist der Austausch unter den Kursteilnehmenden. Die Kurse richten sich an alle, die Interesse am Thema haben.

Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit Palliative Graubünden angeboten und können durch Kirchgemeinden oder andere Organisationen bei der Landeskirche gebucht werden.

Weshalb ein Letzte-Hilfe-Kurs?

Erste Hilfe nach Unfällen zu leisten wird in unserer Gesellschaft als eine selbstverständliche Aufgabe angesehen. Doch wie helfen wir Menschen, deren Lebensende gekommen ist? Die Letzte Hilfe-Kurse wurden in Österreich und Deutschland entwickelt und erfolgreich erprobt. Kooperationspartner in der Schweiz ist die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich.

Die Kurse werden in der Schweiz immer von zwei Fachpersonen geleitet: einer Pflegefachperson mit Ausbildung und Erfahrung in Palliativpflege und einer Fachperson aus der Landeskirche, in der Regel mit kirchlich-theologischer und seelsorgerischer Ausbildung und Erfahrung.

Die Themenschwerpunkte im Kurs sind:

  • Sterben ist ein Teil des Lebens
  • Vorsorgen und Entscheiden
  • körperliche, psychische, soziale und existentielle Nöte lindern
  • Abschied nehmen

Flyer

In Ihrer Kirchgemeinde

Den Letzte-Hilfe-Kurs können Sie für Ihre Kirchgemeinde buchen. In der Regel finden die Kurse samstags statt, aufgeteilt in zwei Blöcke zu je zwei Stunden - mit Mittagspause dazwischen. Pro Kurs können sich maximal 20 Teilnehmende anmelden. Die buchbaren Termine sind für das Jahr 2022 bereits vergeben. Die Termine für 2023 werden im Frühling 2022 hier publiziert.

Die Kirchgemeinden, die einen Kurs gebucht haben, sind verantwortlich für:

  • die Werbung und die Administration der Anmeldungen;
  • die Organisation eines geeigneten Kursraumes und die notwendige Infrastruktur;
  • die Organisation der Mittagsverpflegung (auf Kosten der Teilnehmenden oder der Kirchgemeinde).

Die Kursleitenden sind verantwortlich für:

  • die Kursleitung und die Moderation;
  • Absprachen zur Organisation und Infrastruktur mit der zuständigen Person in der Kirchgemeinde;
  • das Kursmaterial (Powerpoint, Literatur, etc.);
  • die Auswertung der Kurse.

Die Landeskirche ist verantwortlich für:

  • die Zuteilung der Teams aus geschulten Kursleitenden;
  • die Buchungen der Kurse und die Rechnungsstellung;
  • das Erstellen der Flyer in einheitlichem Layout mit den aktuellen Kursinformationen und in der gewünschten Anzahl;
  • das Aufschalten der Kursausschreibung auf der Website der Landeskirche, sofern die organisierende Kirchgemeinde dies wünscht.

Ab 2022 ist es auch möglich, einen Letzte-Hilfe-Kurs in italienischer Sprache anzubieten.

Informationen für Veranstalter

KOMMUNIKATIONSKOFFER

Ansprechend auftreten leicht gemacht. Im Kommunikationskoffer finden Kirchgemeinden und Regionen Angebote, Vorlagen und Tools, die sie in ihrer Arbeit unterstützen. Damit sie Menschen besser erreichen und kirchliche Angebote zeitgemäss sichtbar machen können.

Flyer Kommunikationskoffer

Websitevorlage

Die Websitevorlage ermöglicht Kirchgemeinden einen attraktiven Webauftritt, bei Bedarf auch zweisprachig. Als Baukasten stehen verschiedene Module zu Verfügung. Die Vorlage bietet eine auf die Bedürfnisse von Bündner Kirchgemeinden abgestimmte Navigation, Schnittstellen zum Veranstaltungskalender mit Guidle oder zu kantonalen oder nationalen Newsmeldungen. Die Gestaltung knüpft an das Design der landeskirchlichen Website an, lässt zugleich aber viel Freiraum für eigene Vorstellungen. Wer sich für die Websitevorlage entscheidet, bekommt Unterstützung von der Agentur Miux. Der langfristige Support ist ebenfalls gewährleistet.

Kosten für die Kirchgemeinde
Gesamtpaket CHF 3‘500.-
jährlich wiederkehrend CHF 500.-;
Optional: E-Mail, Suchmaschinenoptimierung
Detailliertes Angebot (PDF)

Vorgehen
Die Erstellung der Webseite dauert rund einen Monat. Bitte berechnen Sie zudem Zeit ein, die Sie für das Erstellen und Einfügen der Inhalte benötigen. Erfahrungsgemäss sind das zusätzliche ein bis zwei Monate. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Bitte melden Sie sich bei der Stabsstelle Kommunikation. Die Erstellung Ihrer Website folgt danach diesem Ablauf:

1. Startbesprechung (via Zoom oder in Chur)
2. Webseite einrichten (Agentur)
3. Schulung (via Zoom oder in Chur)
4. Inhalte einfügen (Kirchgemeinde)
5. Qualitätskontrolle und Aufschaltung (Agentur)

Beispiele
Webseite Arosa
Webseite Ardez-Ftan-Guarda (zweisprachig)
Webseite Fideris
Webseite Münstertal
Webseite Valsot (zweisprachig)
 

Schulungen
Videoschulung Inhalte einfügen

Veranstaltungskalender mit Guidle

Der Veranstaltungskalender mit Guidle macht sichtbar, was in der Gemeinde läuft. In der eigens auf die Bedürfnisse der Gemeinden zugeschnittenen Lösung sind praktische Anwendungen bereits integriert: Sie können Veranstaltungen in ihre bestehende Webseite einbinden oder sie an die Gemeindeseitenredaktion von reformiert. exportieren. Auch der Ausdruck von Monatsprogrammen und Plakaten für den Infokasten ist möglich. Guidle ist auch für Kirchenregionen eine starke Lösung, weil auch Angebote der Nachbargemeinden in der eigenen Angenda angezeigt werden können.

Kosten
Die Landeskirche übernimmt die Kosten für Account und Microsite. Für die Kirchgemeinden ist die Benützung von Guidle kostenfrei (media service small)

Vorgehen
Der Einstieg ist jederzeit möglich. Bitte melden Sie sich bei der Stabsstelle Kommunikation.
Für die Anmeldung benötigen wir folgende Angaben:

  • Kontaktperson Erfassung mit E-Mail und Telefon
  • Kontaktperson Webmaster mit E-Mail
  • Hauptsprache für Export (deutsch, romanisch, italienisch)
  • Weitere Sprachen (für die Ausgabe auf der Microsite)

Beispiele
Beispiel 1: Veranstaltungen gr-ref.ch
Beispiel 2: Veranstaltungen Fideris

Schulungsunterlagen
Guidle, Leitfaden
Guidle, Videoschulung

Weitere Informationen
Präsentation Guidle, ERFA-Treffen Tourismus

Office-Vorlagen / Corporate Design

Das erneuerte Corporate Design der Landeskirche mit dem Markenzeichen „Graubünden reformiert – Grischun refurmà – Grigioni riformato“ bietet auch Kirchgemeinden die Chance für eine Auffrischung ihres Auftritts. Bei Bedarf können sie die Bildmarke (Bildteil des Logos mit den blauen drei Fischen und der Taube) unverändert übernehmen. Die Wortmarke besteht aus dem Orts-, bzw. Kirchgemeindenamen und dem Zusatz "reformiert". Wo immer möglich wird das Markenzeichen durch ein Absenderelement mit dem vollständigen Kirchgemeindenamen (zum Beispiel "Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Fideris") ergänzt.

Corporate Design, Manual für Kirchgemeinden und Regionen (.pdf)

Office-Vorlagen (Logo und Fussnote bitte anpassen):

  • Brief Kirchgemeinde (.docx)
  • Brief Kirchenregion (.docx)
  • Flyer, Einzelveranstaltung und Übersicht (.ppt)
  • Jahresbericht/BroschüreA5 (.docx, Ausdruck: beidseitig, Querformat A4, über linke Seite gewendet)
  • Präsentation 16:9 (.ppt)
  • Taufschein (.docx)
  • Urkunde (.docx)
  • E-Mail-Signatur, siehe Manual

Download Office-Vorlagen (6 MB) 

Kosten
Die Verwendung der Vorlagen ist für Kirchgemeinden und Regionen kostenfrei. Verwendung gemäss Manual.

Vorgehen: Zur Verwendung des Vorlagen in Ihrer Kirchgemeinde, bzw. Region bitte Logo und Fussnote anpassen. Falls Sie sich für das neue Logo auf der Grundlage des Corporate Design der Landeskirche entscheiden (siehe Manual), können Sie dieses bei der Stabsstelle Kommunikation bestellen.
Optional: Logopacket für alle Anwendungen: CHF 400.-
Optional: Druckvorlage für Briefpapier, Couverts C4/C5: CHF 400.-
Angebot (PDF)

Social-Media Profil- und Headerbilder gibt es ab April 2022.

Social Media

Wollen Sie als Gemeinde in den sozialen Medien aktiv sein? (ab April 2022) Schulungen und Vorlagen für Facebook und Instagram unterstützen Sie beim Einstieg. Verfügbar sind Vorlagen für Headerbilder und Posts. Von Profis können Sie lernen, wie man eine Geschichten in den sozialen Medien erzählt. Sie bekommen ein Einführung in Social Media Marketing und erhalten Tipps und Tricks zum Einrichten des Accounts für die Kirchgemeinde. Gemeinden, die Social Media nutzen, verwenden bitte auch den Hashtag #graubuendenreformiert.

Kosten
Die Verwendung der Vorlagen ist für Kirchgemeinden und Regionen kostenfrei.
Optional: Einrichten des Profils (Facebook, Instagram, Youtube, Google MyBusiness): CHF 300.–
Angebot (PDF)

Vorgehen
Der Einstieg ist jederzeit möglich.

Schulungen

  • Facebook und Instagram (Social Media für Gemeinden und Regionen, Grundkurs)
  • Storytelling (Social Media für Gemeinden und Regionen, Aufbaukurs)
  • Leitfaden (ab April 2022)

Plattformen

Find-help.gr.ch erleichtert die Suche nach Beratungs- und Unterstützungsangeboten in den Bereichen Gesundheit und Soziales in Graubünden. Das Online-Verzeichnis richtet sich sowohl an Hilfesuchende als auch an Fachpersonen aus der Beratung. Auch Pfarrpersonen sowie Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone sind zu finden – am einfachsten durch die Eingabe des Stichwortes „Seelsorge“ und des gewünschten Ortes.

Benevol-jobs.ch vereinfacht die Suche nach freiwillig Mitarbeitenden. Die Plattform macht Ihre Angebote und Bedürfnisse im Bereich Freiwilligenarbeit einer grösseren Öffentlichkeit bekannt. Das Login vergibt die Verwaltung der Landeskirche Graubünden.

Pfefferstern.ch ist eine Angebots- und Kommunikationsplattform für Ihre Unterrichts- und Projektarbeit. Sie unterstützt Sie beim Ausschreiben von Programmen, Lagern, Kursen und Unterrichtseinheiten, vereinfacht Ihre Kommunikation und hilft Ihnen, Ihre Kontakte aktuell zu halten. Auch die Erstellung eines Blogs und die Verlinkung mit Facebook ist mit pefferstern.ch möglich. Das Login vergibt die Fachstelle Jugend und Junge Erwachsene.

Mitgliedbleiben.ch fördert die Wertschätzung gegenüber Kirchenmitgliedern, welche ihre Kirche unterstützen, ohne selbst den Kontakt mit der Kirchgemeinde zu suchen. Die Plattform bietet Ideen, Vorlagen und Arbeitshilfen für Kirchgemeinden, die auch mit distanzierten Mitgliedern in Kontakt bleiben wollen. Das Login vergibt die Verwaltung der Landeskirche Graubünden.

Kosten: Die Benützung der Plattformen find-help GR, benevol-jobs.ch, pfefferstern.ch und mitgliedbleiben.ch ist für Gemeinden kostenlos.

BUCHBARE ANGEBOTE

Die Fachpersonen des Teams Kirchliches Leben gestalten mit Ihnen Bildungsangebote und Veranstaltungen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen.
 

Jungleiter-Ausbildung

Der Kurs vermittelt Grundlagen zum Leitersein, macht den Rollenwechsel von der Teilnahme zur Mitleidung erlebbar und will vor allem Freude zum Start einer Mitarbeiterschaft wecken. Die bewährte Jungleiterausbildung kann gebucht, bei Interesse einzelner auch kantonal für alle zugänglich angeboten werden. [Claudio Eugster]

Auskunft: Jugend, gr-ref.ch
081 257 11 09, claudio.eugster@gr-ref.ch

"Zämeheba"

Zivilcourage üben nach bewährtem Konzept! Prävention ist der beste Schutz, um Konflikte, Gewalt oder Mobbing zu vermeiden. «Zämeheba» ist ein erlebnisorientiertes Training der Münchner Polizei. Der Kurs stärkt Gemeinschaft, fördert Empathiefähigkeit, Selbstvertrauen und Zivilcourage, bietet Übungen zum Umgang mit Konflikten und erarbeitet sinnvolles Verhalten in Gefahrensituationen und Handlungsalternativen im Umgang mit Mobbing. [Claudio Eugster]

Flyer

Auskunft: Jugend, gr-ref.ch
081 257 11 09, claudio.eugster@gr-ref.ch

 

Letzte Hilfe-Kurs

In 4 Stunden vermitteln je eine Fachperson aus der Pflege und der Kirche Basiswissen zur Begleitung von Sterbenden in der Familie oder im privaten Umfeld und praktische Hinweise zum Vorsorgen, Leiden lindern, Abschied nehmen. Der Letzte Hilfe Kurs kann durch Kirchgemeinden gebucht werden.

Auskunft: Gemeindediakonie, gr-ref.ch
081 257 11 85, johannes.kuoni@gr-ref.ch

Migration in Graubünden

Rundgang durch Chur mit Halt an verschiedenen Stationen, welche für Geflüchtete wichtig sind: u. a. Besuch in der Rechtsberatungsstelle für Geflüchtete, Führung durch ein Gebetshaus (z. B. Moschee), Besuch bei Fachstelle Migration und Ökumene, Diskussion mit Vertretern vom Amt für Migration und Geflüchteten. [Rita Gianelli]

Auskunft: Migration, gr-ref.ch
079 406 94 99, rita.gianelli@gr-ref.ch

Facebook und Instagram

Social Media für Gemeinden und Regionen (Grundkurs). Der Kurs zeigt, wie Sie Facebook und Instagram für ihre Gemeindearbeit nutzen. Sie lernen theoretische Grundlagen von Social Media Marketing kennen und erfahren mehr über Community Management. Im Praxisteil erstellen oder optimieren Sie einen Account und entdecken die wichtigsten DOs und DON’Ts. Maximal 6 Teilnehmende, damit alle profitieren. [Stefan Hügli, Fabian Weidmann, DIGITAL SENSE]. Ab April 2022 für Regionen buchbar.

Auskunft: Kommunikation, gr-ref.ch  
081 257 11 06, stefan.huegli@gr-ref.ch

Storytelling

Social Media für Gemeinden und Regionen (Aufbaukurs). Wie mache ich eine Story für Facebook oder Instagram? Der Workshop vermittelt Grundlagen der Content Produktion. Die Teilnehmenden lernen mit Bild und Text eine Geschichte zu erzählen. Dazu gibt’s Grundwissen über Bildformate, Equipment-Handling und Plattformen. Maximal 6 Teilnehmende, damit alle profitieren. [Stefan Hügli, Lucas Nold, WIND & WETTER]. Ab April 2022 für Regionen buchbar.

Auskunft: Kommunikation, gr-ref.ch
081 257 11 06, stefan.huegli@gr-ref.ch

Standortbestimmung

Mit Methoden aus dem Modell GemeindeBilden und der Organisationsentwicklung mit der Leitung der Kirchgemeinde oder in einem erweiterten Kreis eine Standortbestimmung vornehmen: Wie sind wir als Kirchgemeinde unterwegs? Wohin wollen wir und wie kommen wir dahin? Die Standortbestimmung dauert in der Regel 1 Tag, eine verkürzte Form ist auch in 3 – 4 Stunden möglich.

Auskunft: Organisationsberatung, gr-ref.ch
081 257 11 85, johannes.kuoni(at)gr-ref.ch