Kurs "Letzte Hilfe"

Die Letzte-Hilfe-Kurse bieten Basiswissen zum Thema Sterben und Tod sowie zur Begleitung Sterbender. Ebenso wichtig wie die Informationsvermittlung ist der Austausch unter den Kursteilnehmenden. Die Kurse richten sich an alle, die Interesse am Thema haben.

Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit Palliative Graubünden angeboten und können durch Kirchgemeinden oder andere Organisationen bei der Landeskirche gebucht werden.

Weshalb ein Letzte-Hilfe-Kurs?

Erste Hilfe nach Unfällen zu leisten wird in unserer Gesellschaft als eine selbstverständliche Aufgabe angesehen. Doch wie helfen wir Menschen, deren Lebensende gekommen ist? Die Letzte Hilfe-Kurse wurden in Österreich und Deutschland entwickelt und erfolgreich erprobt. Kooperationspartner in der Schweiz ist die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich.

Die Kurse werden in der Schweiz immer von zwei Fachpersonen geleitet: einer Pflegefachperson mit Ausbildung und Erfahrung in Palliativpflege und einer Fachperson aus der Landeskirche, in der Regel mit kirchlich-theologischer und seelsorgerischer Ausbildung und Erfahrung.

Die Themenschwerpunkte im Kurs sind:

  • Sterben ist ein Teil des Lebens
  • Vorsorgen und Entscheiden
  • körperliche, psychische, soziale und existentielle Nöte lindern
  • Abschied nehmen

Flyer

In Ihrer Kirchgemeinde

Den Letzte-Hilfe-Kurs können Sie für Ihre Kirchgemeinde buchen. In der Regel finden die Kurse samstags statt, aufgeteilt in zwei Blöcke zu je zwei Stunden - mit Mittagspause dazwischen. Pro Kurs können sich maximal 20 Teilnehmende anmelden. Für das Jahr 2021 können Kirchgemeinden oder Kirchenregionen an folgenden Terminen einen LetzteHilfe-Kurs buchen:
23. Januar 2021
10. April 2021
19. Juni 2021
4. September 2021
30. Oktober 2021

Die Kirchgemeinden, die einen Kurs gebucht haben, sind verantwortlich für:

  • die Werbung und die Administration der Anmeldungen;
  • die Organisation eines geeigneten Kursraumes und die notwendige Infrastruktur;
  • die Organisation der Mittagsverpflegung (auf Kosten der Teilnehmenden oder der Kirchgemeinde).

Die Kursleitenden sind verantwortlich für:

  • die Kursleitung und die Moderation;
  • Absprachen zur Organisation und Infrastruktur mit der zuständigen Person in der Kirchgemeinde;
  • das Kursmaterial (Powerpoint, Literatur, etc.);
  • die Auswertung der Kurse.

Die Landeskirche ist verantwortlich für:

  • die Zuteilung der Teams aus geschulten Kursleitenden;
  • die Buchungen der Kurse und die Rechnungsstellung;
  • das Erstellen der Flyer in einheitlichem Layout mit den aktuellen Kursinformationen und in der gewünschten Anzahl;
  • das Aufschalten der Kursausschreibung auf der Website der Landeskirche, sofern die organisierende Kirchgemeinde dies wünscht.

Ab 2021 ist es auch möglich, einen Letzte-Hilfe-Kurs in italienischer Sprache anzubieten.

Informationen für Veranstalter

Lange Nacht der Kirchen

Erstmals in Graubünden: Am 28. Mai 2021 lädt die Landeskirche die Bündner Kirchgemeinden zur Mitwirkung an der "Langen Nacht der Kirchen" ein. Die Idee: Die Kirchgemeinden halten ihre Kirchentüren von 18 bis 24 Uhr offen und gestalten ein Programm nach ihren Wünschen und Möglichkeiten: Konzert, Theater, Film, Gottesdienst, Führung, Atempause oder Kulinarisches.

Schweizerische Projektseite

Allgemeines

Die "Lange Nacht der Kirchen“ ist ein ökumenisches Projekt – wenn auch in Graubünden offiziell ohne die Katholische Landeskirche. Auf lokaler Ebene sind gemeinsame Projekte mit katholischen Pfarreien dennoch erwünscht.

Unterstützt werden die Kirchgemeinden durch die Fachstellen Gemeindeentwicklung und Kirche im Tourismus. Sie helfen bei der Bewerbung der Veranstaltungen und stellen eine Übersetzung der Unterlagen in die italienische und romanische Sprache zur Verfügung.

Presse- und Werbeunterlagen für ihre Angebote finden Kirchgemeinden auf der Website langenachtderkirchen.ch.

 

Einladung, Anmeldung und Zeitplan

Lebenslang Mitglied bleiben

„Lebenslang Mitglied bleiben“ fördert die Wertschätzung gegenüber Kirchenmitgliedern, welche ihre Kirche unterstützen, ohne selbst den Kontakt mit der Kirchgemeinde zu suchen. Die Plattform bietet Ideen, Vorlagen und Arbeitshilfen für Kirchgemeinden, die auch mit distanzierten Mitgliedern in Kontakt bleiben wollen.

Ideen, Vorlagen und Materialen

Wertschätzung. Hintergrund für das Projekt ist die Tatsache, dass reformierte Kirchgemeinden unterschiedlich aktive Mitglieder haben. Manche beteiligen sich am kirchlichen Leben vor Ort, andere sind dort nicht oder kaum sichtbar, finanzieren aber mit ihren Beiträgen die Angebote der Kirchgemeinde. „Lebenslang Mitglied bleiben“ lädt Kirchgemeinden ein, die Beziehungen zu ihren kontaktlosen Mitgliedern zu pflegen.

Das Login vergibt die Verwaltung der Landeskirche Graubünden.

Lebenslang Mitglied bleiben, Broschüre