22. März 2020

Wort zur Woche

Eine ganze Gesellschaft rückt zusammen – nahe auf Distanz. Alle geben sich Mühe, ihren Beitrag zu leisten, damit die Pandemie möglichst wenige Opfer fordert: Nur für nötige Aufgaben aus dem Haus gehen, Hände waschen und bei Begegnungen auf Distanz bleiben. Das sind unsere wichtigen Beiträge. Beten und Vertrauen kommen hinzu. Es braucht unser Vertrauen und unser Gebet.

Beten wir für die Positiv Getesteten, für die Erkrankten, besonders für die Schwererkrankten! Beten wir für die Besorgten, Verunsicherten, für Menschen ohne Arbeit, für Menschen mit unsicherer finanzieller Zukunft! Beten wir für die in den Sanitätsdiensten Arbeitenden, für die Pflegenden und für die Ärztinnen und Ärzte an der Front! Beten wir für die, welche für die Versorgung, für die Infrastruktur und die Sicherheit arbeiten. Und beten wir für die Forschenden und für die politischen Entscheidungsträger!

Und vertrauen wir! Vertrauen wir allen oben genannten Berufsgruppen! Vertrauen wir dem, was sie sagen, wozu sie aufrufen, um worum sie bitten! Vertrauen wir, dass sie richtig entscheiden, dass sie zum Wohl aller handeln, dass sie dabei weise geleitet werden! Vertrauen wir dem Heiligen Geist, dass er in uns und unter uns wirkt! Gott ist nah. Wir sind nicht alleine.

Pfarrer Thomas Müller, Arosa
Vizedekan

Synodale Ideensammlung