11. August 2026
Landeskirche unterzeichnet offenen Brief an den Bundesrat
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden hat den offenen Brief an den Bundesrat gegen die Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit unterzeichnet. Er setzt damit ein Zeichen, gemeinsam mit über 140 weiteren Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern aus Kirchen, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie ehemaligen Mitarbeitenden der Bundesverwaltung.
Die Unterzeichnenden zeigen sich im Brief «… sehr besorgt über die geplanten Kürzungen der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit und die Umschichtung von Mitteln in die kurzfristige, humanitäre Hilfe.» Sie halten wir es für wichtig, die humanitäre Tradition der Schweiz zu stärken, aber nicht auf Kosten der bewährten und wirksamen Entwicklungszusammenarbeit.
Offener Brief an den Bundesrat für eine starke internationale Zusammenarbeit (d)
Lettera aperta al Consiglio federale per una cooperazione internazionale forte (i)
Bild: Diese Kinder in Uganda können zur Schule gehen und haben dort sogar einen Spielplatz zur Verfügung. Das ist in Uganda längst nicht selbstverständlich. Viele Kinder verbringen ihre Tage in Dörfern aus Lehmhütten. Sie haben niemanden, der für sie sorgt oder müssen früh Verantwortung für jüngere Geschwister übernehmen. Oft müssen sie lange Wege gehen, um sauberes Trinkwasser oder etwas zu essen zu finden. In Uganda gibt es viele Kinder, die in Armut leben. Foto: Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden.