6.1.2026 / 9.1.2026

Gebet, Stille, Trauer

Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana hat der Bundesrat in Zusammenarbeit mit den Schweizer Kirchen den 9. Januar 2026 zum "nationalen Trauertag" erklärt. Ein landesweites Glockenläuten lädt um 14 Uhr zum Gebet, zum Gedenken und zur Verbundenheit mit den Verletzten und ihren Angehörigen ein.

Das Glockenläuten ist auch ein Zeichen des Dankes an alle, die mit unermüdlichem Einsatz dafür sorgen, dass die Krise bewältigt werden kann. Dies gelte, so die Mitteilung, insbesondere für die Rettungskräfte, die Menschen im medizinischen, psychologischen und seelsorglichen Dienst, aber auch für die politisch Verantwortlichen. 

Der Kirchenrat lädt die Gemeinden ein, sich am Glockenläuten zu beteiligen und die Kirchen als Räume für Gebet, Stille und Trauer offen zu halten.

Stefan Hügli
Kommunikation

SRF 9.1.2026, Die Schweiz trauert - Liveübertragung Gedenkanlass in Martigny 
Südostschweiz vom 9.1.2026 
Öffentliches Kondolenzbuch des Bundes  


Bild: Nationale Trauer für 40 Verstorbene und mehr als hundert Schwerverletzte.
Symbolbild: istock.com