Über Grenzen hinaus

Wir halten das Fenster zur Welt weit offen. Armut, Benachteiligung und Diskriminierung sind uns nicht gleichgültig, auch wenn sie Menschen jenseits unserer Landesgrenzen betreffen. Wir zeigen Solidarität und engagieren uns für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Unterstützt werden wir dabei von drei kirchlichen Hilfswerken: dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS), dem Entwicklungsdienst «Brot für alle» und dem Missionswerk mission 21.

Die kirchlichen Hilfswerke:

  • Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) leistet Hilfe für sozial Benachteiligte in der Schweiz und bietet weltweit humanitäre Hilfe. Ausserdem engagiert sich das Hilfswerk für kirchliche Zusammenarbeit, Gemeindepartnerschaften in Osteuropa und ländliche Entwicklungsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika.
  • Brot für alle (BFA) ist der Entwicklungsdienst der Evangelischen Kirchen. Er lanciert jeweils in der Passionszeit eine „Ökumenische Kampagne“ und setzt sich für faires Wirtschaften und das Recht auf Nahrung ein.
  • mission 21: Das Missionswerk unterstützt die weltweite Gemeinschaft von Kirchen und christlichen Organisationen zusammen mit 60 Partnerkirchen.

Aufgaben der Fachstelle Ökumene, Mission und Entwicklung (ÖME):

  • Sensibilisierung für das Thema „weltweite Kirche“;
  • Beratung von Kirchgemeinden;
  • Durchführung des Pfingstprojekts der Landeskirche;
  • Vermittlung von Gästen aus aller Welt und Ansprechpartnerin für Patenschaften und Spenden;
  • Unterstützung der Initiativen der Hilfswerke HEKS, «Brot für alle» und mission 21.

Ökumene, Mission und Entwicklung

Jacqueline
Baumer

Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden
Loëstrasse 60
7000 Chur
081 257 11 07

AKTUELLES

BILDUNGSANGEBOTE

Wirtschaft ist Care – dem Lebensnotwendigen seine Platz geben

Freitag, 25. Mai 2018
18.30 bis 21.00 Uhr

Mit «Care» sind alle nicht oder schlecht entlöhnten, aber lebensnotwendigen Dienstleistungen im privaten wie im öffentlichen Umfeld zusammengefasst: Kinderbetreuung und Familienarbeit, Pflege alter Menschen, Unterstützung in der Nachbarschaft, Vereinsarbeit und vieles mehr.

In einem Referat erläutert Gaby Belz, Gründungsmitglied des WiC, die Kernbotschaften. Der Verein «Wirtschaft ist Care» setzt sich ein für die Reorganisation der Ökonomie um ihr Kerngeschäft, die Befriedigung tatsächlicher menschlicher Bedürfnisse weltweit.

Im Kurzworkshop gehen Sie danach auf die Reise zu Ihren Prägungen: Um die Bedeutung von Care zu verstehen, ist es wichtig, sich mit der eigenen Biografie zu befassen. Wie war das bisher in meinem eigenen Leben? Wie war Care im Leben meiner Eltern und Grosseltern organisiert? Was gebe ich an die nächste Generation weiter? Und was hat das allenfalls auch mit Prägungen entlang der Geschlechter zu tun?

Filmvorführung «Ruanda – Land in Frauenhand»
In Ruanda sitzen mehr Frauen im Parlament als in jedem anderen Land der Welt. Die jungen, meist gut ausgebildeten Frauen in Kigali machen vor, wie man mit innovativen Ideen und langfristigem Denken weiterkommt. Ob Modedesignerin, Videoproduzentin oder Möbelschreinerin: Mehr als die Hälfte der KMU’s sind heute in Frauenhand.

Veranstalter: Ökumenische Frauenbewegung Graubünden, Katholische Landeskirche Graubünden, Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden
Referentin: Gaby Belz, Organisationsberaterin, Vorstandsmitglied von Wirtschaft ist Care sowie des Vereins Gemeinwohl-Ökonomie Schweiz
Organisation: Ökumenische Frauenbewegung Graubünden, Cornelia Bischoff, Lydia Kohli, M. Mirjam Hefti
Kosten: Kollekte
Anmeldung: Nicht erforderlich

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Reformierte aus Siebenbürgen besuchen die Schweiz

30. August bis 3. September 2019
Gastfamilien gesucht

Zwischen den Reformierten Siebenbürgens und der Schweiz gibt es vielfältige Kontakte: durch Gemeindepartnerschaften, Gruppenreisen, die Projektarbeit von HEKS und durch persönliche Beziehungen.
Im Rahmen des Reformationsjubiläums soll diese Verbindung mit einem Besuch von Reformierten aus Siebenbürgen und einem Gegenbesuch aus der Schweiz vertieft werden. Während des viertägigen Besuchs sind Begegnungen in den lokalen Kirchgemeinden möglich. An einer Zusammenkunft in Zürich wird die Verbindung zwischen der Schweizer Reformation und Siebenbürgen zum Thema.

Das Projektteam mit Barbara Hirsbrunner (Graubünden), Lisa Krebs (Bern), Bettina Lichtler (Zürich) und Matthias Herren (HEKS) hofft, dass zusammen mit Gastfamilien aus unterschiedlichen Teilen der Schweiz eine lebendige Begegnung möglich wird, die die Wirkung der Schweizer Reformation über die Landesgrenzen hinaus erlebbar macht.

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