Die letzte-Hilfe Kurse bieten Basiswissen zum Thema Sterben und Tod sowie zur Begleitung Sterbender. Ebenso wichtig wie die Informationsvermittlung ist der Austausch unter den Kursteilnehmenden. Die Kurse richten sich an alle, die Interesse am Thema haben.

Die Kurse werden in Zusammenarbeit mit Palliative Graubünden angeboten und können durch Kirchgemeinden oder andere Organisationen bei der Landeskirche gebucht werden.

Weshalb ein Letzte-Hilfe Kurs?

Erste Hilfe nach Unfällen zu leisten wird in unserer Gesellschaft als eine selbstverständliche Aufgabe angesehen. Doch wie helfen wir Menschen, deren Lebensende gekommen ist? Die Letzte Hilfe-Kurse wurden in Österreich und Deutschland entwickelt und erfolgreich erprobt. Kooperationspartner in der Schweiz ist die reformierte Landeskirche Zürich.

Die Kurse werden in der Schweiz immer von zwei Fachpersonen geleitet: einer Pflegefachperson mit Ausbildung und Erfahrung in Palliativpflege und einer Fachperson aus der Landeskirche, in der Regel mit kirchlich-theologischer und seelsorgerischer Ausbildung und Erfahrung.

Die Themenschwerpunkte im Kurs sind:

  • Sterben ist ein Teil des Lebens
  • Vorsorgen und Entscheiden
  • Körperliche, psychische, soziale und existentielle Nöte lindern
  • Abschied nehmen

Downloads:
Lebenslang Mitglied bleiben, Broschüre

 

 

In ihrer Kirchgemeinde

Den Letzte-Hilfe-Kurs können Sie für Ihre Kirchgemeinde buchen. In der Regel finden sie samstags statt, aufgeteilt in zwei Blöcke zu je zwei Stunden – mit Mittagspause dazwischen. Pro Kurs können sich maximal 20 Teilnehmende anmelden.

Die Kirchgemeinden, die einen Kurs gebucht haben, sind verantwortlich für:

  • die Werbung und die Administration der Anmeldungen;
  • die Organisation eines geeigneten Kursraumes und die notwendige Infrastruktur;
  • die Organisation der Mittagesverpflegung (auf Kosten der Kursteilnehmenden oder der Kirchgemeinde).

Die Kursleitenden sind verantwortlich für:

  • die Kursleitung und die Moderation;
  • Absprachen zur Organisation und Infrastruktur mit der zuständigen Person in der Kirchgemeinde;
  • das Kursmaterial (Powerpoint, Literatur, etc.);
  • die Auswertung der Kurse.

Die Landeskirche ist verantwortlich für:

  • die Zuteilung der Teams aus geschulten Kursleitenden;
  • die Buchungen der Kurse und die Rechnungsstellung;
  • das Erstellen der Flyer in einheitlichem Layout mit den aktuellen Kursinformationen und in der gewünschten Anzahl;
  • das Aufschalten der Kursausschreibung auf der Website der Landeskirche, sofern die organisierende Kirchgemeinde dies wünscht.

Die Plattform „Lebenslang Mitglied bleiben“ fördert die Wertschätzung gegenüber Kirchenmitgliedern, welche ihre Kirche unterstützen ohne selbst den Kontakt mit der Kirchgemeinde zu suchen. Die Plattform bietet Ideen, Vorlagen und Arbeitshilfen für Kirchgemeinden, die auch mit distanzierten Mitgliedern in Kontakt bleiben wollen.

Ideen, Vorlagen und Materialen

Wertschätzung. Hintergrund für das Projekt ist die Tatsache, dass reformierte Kirchgemeinden unterschiedlich aktive Mitglieder haben. Manche beteiligen sich am kirchlichen Leben vor Ort, andere sind dort nicht oder kaum sichtbar, finanzieren aber mit ihren Beiträgen die Angebote der Kirchgemeinde. „Lebenslang Mitglied bleiben“ lädt Kirchgemeinden ein, die Beziehungen zu Ihren kontaktlosen Mitgliedern zu pflegen.

Für das Login wende man sich bitte an die Verwaltung der Landeskirche.

Downloads:
Lebenslang Mitglied bleiben, Broschüre

Die Fachstelle Kirche im Tourismus unterstützt Kirchgemeinden bei touristischen Vorhaben und vernetzt sie mit touristischen Organisationen oder Plattformen.

Beispielprojekte und Fachstelle

Beispielprojekte:

  • Kurs für Kirchenführungen, alle 2 Jahre
  • Lange Nacht der Kirchen, alle 2 Jahre
  • Veranstaltungskalender von guidle: Vernetzung mit touristischen Plattformen
  • Tagung/Erfahrungsaustausch mit Pfarrpersonen aus Kirchgemeinden mit touristischen Stellenprozenten, jährlich

Zielsetzungen der Fachstelle:
Die Fachstelle will für Kirchgemeinden im Thema Tourismus eine Türöffnungsfunktion wahrnehmen, sie unterstützt die Kirchgemeinden bei touristischen Vorhaben, beispielsweise in Bewusstseinsarbeit, Vernetzung oder Innovation. Grundsätzlich sind die von der Fachstelle betreuten Projekte möglichst regional verankert, die Fachstelle realisiert – wo sinnvoll – auch überregionale touristische Projekte mit Pilotcharakter.

Beratung durch die Fachstelle:

  • Erfahrung, Knowhow und „Aussensicht“ in Tourismus & Marketing
  • Allgemeine und gezielte Unterstützung bei Entwicklung von Projekten, welche Kirche und Tourismus verbinden
  • Moderation oder Mitarbeit bei Workshops zur Ideenfindung in touristischen Themen
  • Konzeptionelle Unterstützung bei Kirchgemeinde-Projekten mit auch touristischem Fokus

Kontakt:
Cornelia Mainetti, Fachstelle Kirche im Tourismus