2. März 2020

Spirit-Interview mit Maria Thöni

„Riesig verändert“ hat sich die Situation des Religionsunterrichts an der öffentlichen Schule, sagt Maria Thöni im Interview mit Michael Brüngger von Radio Südostschweiz (RSO). Offene Lernformen und eine Vielzahl von spannenden Lernmedien sind aus dem Religionsunterricht nicht mehr wegzudenken. Zudem sei die Beschäftigung mit Religion in der heutigen Gesellschaft absolut notwendig, meint die Spezialistin für Religionspädagogik. Es gehe darum, jungen Menschen religiöse und ethische Kompetenz zu vermitteln.

Neue Ausbildung: Wer die nötigen Voraussetzungen mitbringt, kann sich jetzt für die berufsbegleitende Ausbildung zur Fachlehrperson Religion anmelden. Sie dauert drei Jahre und wird zusammen mit anderen Ostschweizer Kantonen und Dozentinnen der pädagogischen Hochschule St. Gallen angeboten. Vermittelt werden pädagogisches Wissen, Kenntnisse in Didaktik und Methodik sowie Grundlagen der Theologie. Die Ausbildung berechtigt, das Fach Religion sowohl auf der Primar- wie auch auf der Oberstufe zu unterrichten.

Gute Aussichten. Im Interview mit RSO macht Thöni deutlich, dass in naher Zukunft vermehrt Fachlehrpersonen Religion gesucht sein werden. Dies aufgrund von anstehenden Pensionierungen. Fachlehrpersonen können in Schule wie auch in der Kirchgemeinde eingesetzt werden. Grundlage dafür ist der Lehrplan 21 zum einen und das Bündner Modell 1 + 1 zum andern. „Eine sehr gute Kombination“, ist Thöni überzeugt.

Stefan Hügli
Kommunikation

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